Veranstaltung

Der Tod hat nicht das letzte Wort - Moderne Kunst zu Karfreitag und Ostern

Ernst Lorch: Verhüllter Hoffnungsträger, 2010, Mischtechnik, 80 x 80 cm, Kunstsammlung des Landkreises Sigmaringen Inv. Nr. 1096
So., 2. April bis So., 25. Juni 2023
Das Datum dieser Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Ausstellung
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Beschreibung

Das Mysterium von Passion, Kreuzestod und Auferstehung Christi in der vermittelnden Sprache der modernen Bildenden Kunst ist das Thema einer Ausstellung, die in der Kreisgalerie Schloss Meßkirch unter dem Titel „Der Tod hat nicht das letzte Wort“ vom 2. April bis 25. Juni 2023 zu sehen ist. Die Ausstellung ist zugleich ein Rückblick auf die 2023 nach genau 30 Jahren zu Ende gehende Kunstreihe zu Karfreitag und Ostern in der Sigmaringer Pfarrkirche St. Fidelis mit einer in vielem einmaligen und wegweisenden Begegnung von moderner Kunst und Glauben. Bildliche, skulpturale und installative Werke von 19 vielfach renommierten Kunstschaffenden sind in der Ausstellung im Original, verschiedene weitere in der Dokumentation zu sehen. Die Ausstellung wird am Palmsonntag, 2. April 2023, 16 Uhr, im Festsaal von Schloss Meßkirch mit einer Einführungsrede von Diakon Werner Knubben, des Impulsgebers der sakralen Kunstreihe, und zeitgenössischen Musikkompositionen „In Todes Stille“ von Tanja Bippus-Jäger und „Improperia“ von Bruno Hamm eröffnet. Die Ausstellung ist bis 25. Juni 2023 jeweils freitags bis sonntags und feiertags von 14 bis 17 Uhr in der Kreisgalerie geöffnet.  An den Sonntagen, 23. April und 14. Mai 2023, werden jeweils um 15 Uhr Sonderführungen mit Werner Knubben angeboten.

26 Begegnungen von Kunst und Glaubensmysterium

Begonnen hat die Kunstreihe in St. Fidelis 1994 mit einem von Josef Bücheler aus Rottweil geschaffenen Kunstwerk aus Wasser, Kalk, Grafit, Erde, Zeitungen und Werbeprospekten im ungefähren Format einer menschlichen Gestalt, das am Karfreitag, vor dem Altar der Kirche liegend, auf die herausfordernde Beziehung zu einem Gott verwies, den viele Menschen in seiner Abwesenheit, seiner Entzogenheit, seiner Ferne und seinem Schweigen erleben. In der Osternacht zeigte sich das Kunstwerk, nun den auferstandenen Christus verkörpernd, zwischen Himmel und Erde an der großen, weißen Chorwand der Fideliskirche und öffnete die Dimension ins Geistige, Geistliche, Transzendente, Göttliche. Büchelers Kunstwerk und seine Einbeziehung in die Liturgie waren der Auftakt zu schlussendlich 26 Begegnungen von Kunst und Glaubensmysterium an Karfreitag und Ostern in der Pfarrkirche St. Fidelis. Insgesamt 25 Kunstschaffende haben sich mit ihrer jeweils eigenen Bild- und Formsprache, mit Bildern, Skulpturen, Installationen, Licht- und Filmarbeiten der Herausforderung gestellt, das Geheimnis von Tod und Auferstehung zu veranschaulichen und künstlerisch erfahrbar zu machen.

Folgende Kunstschaffenden sind mit bildnerischen Beiträgen in der Ausstellung in der Kreisgalerie vertreten: Tanja Bippus-Jäger/Bernhard Schlude, Willi Bucher, Josef Bücheler, Andreas Felger, Romain Finke, Angela M. Flaig, Hannes Forster, Angelika Frommherz, Jürgen Knubben, Sieger Köder, Edith und Berthold Kösel, Dieter Krieg, Ernst Lorch, Bernhard Maier, Pino Pinelli, Michael Royen, Gabriele Stiegler-Gaus.

Eröffnung: Sonntag, 2. April 2023, 16 Uhr, Begrüßung: Landrätin Stefanie Bürkle, Einführung: Diakon Werner Knubben

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