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Dienstag, 12.11.2019 / 15:16 Uhr
Wirtschaft & Bauen / Bauen / Bauberatung & Baurecht

Sie haben sich entschlossen zu bauen.

Als beteiligte Gemeinde sind wir bemüht, Ihren Antrag schnellstmöglich zu bearbeiten. Dieses setzt voraus, dass möglichst zu Beginn alle Antrags-, oder Kenntnisgabeunterlagen vollständig vorgelegt werden. Bitte bedenken Sie, dass jeder Antrag auf seine individuelle Besonderheit hin geprüft werden muss und die bei der Gemeinde eingehende Zahl der Anträge, sowie die Unterschiedlichkeit der Bauvorhaben eine eingehende Prüfung voraussetzt. Es kann vorkommen, dass die Einreichung ergänzender Unterlagen bzw. eine Reduzierung der Antragsunterlagen erforderlich wird. Beachten Sie bitte, dass die Unterlagen geheftet, aus lichtbeständigem Papier als sogenannte Planhefte eingereicht werden. Die Verfahrensunterlagen sind in der Regel dreifach vorzulegen (Kenntnisgabe zweifach).
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Novelle der Landesbauordnung (LBO) zum 01.08.2019

Gemäß der neusten Änderung der Landesbauordnung zum 01.08.2019 ist die Anwendung des traditionellen Baugenehmigungsverfahrens für Wohngebäude der Gebäudeklasse 1 bis 3 sowie deren Nebengebäuden und Nebenanlagen nicht mehr möglich. Dafür sind nur noch das Kenntnisgabeverfahren (im Geltungsbereich eines rechtskräftigen Bebauungsplanes) oder das vereinfachte Baugenehmigungsverfahren möglich.
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Ein persönliches Beratungsgespräch vorab mit Stadtbauamtleiter Stephan Frickinger  wird empfohlen. Er wird Ihnen helfen, Ihr Verfahren bestmöglich vorzubereiten, um eine kurzfristige und rechtssichere Bearbeitung Ihres Verfahrens zu gewährleisten.

In dieser vorliegenden Information sind die Verfahren aufgeführt und die Unterlagen listenmäßig erfasst, die Sie für das jeweilige Verfahren benötigen. Weitere Informationen zum Bauantrag finden Sie hier.
Die Landesbauordnung ist Hauptbestandteil des Bauordnungsrechts; sie regelt die Anforderungen, die bei Bauvorhaben zu beachten sind. Dagegen werden die Bedingungen, auf welchen Grundstücken überhaupt und in welchem Art und Ausmaß gebaut werden darf, durch das Bauplanungsrecht bestimmt. Die Anforderungen der Bauordnung beziehen sich zum einen auf das Grundstück, zum anderen auf seine Bebauung: Dies betrifft z.B. die Erschließung, die Art der baulichen Nutzung, die Abstandsflächen, die Gemeinschaftsanlagen, Spiel- und Stellflächen, den Nachbarschutz, das gesunde Wohnen (Belichtung, Raumhöhen, Schall-, Kälte- und Wärmeschutz), die Feuerwiderstandsklassen von Bauteilen, die Eignung von Bauprodukten, die Standsicherheit, die Flucht- und Rettungswege, etc.

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