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Sonntag, 16.06.2019 / 21:50 Uhr

Ringgenbach

Ringgenbach ist seit der Eingemeindung am 01. Januar 1975 ein Teilort der Stadt Meßkirch und liegt etwa fünf Kilometer östlich der Kernstadt im so genannten „Täle“ am namensgebenden Ringgenbach, der zwei Kilometer nördlich in die Ablach mündet.

Erstmalig wurde Ringgenbach urkundlich im Jahr 1316 erwähnt und gehörte bis 1474 zur Herrschaft der Herren von Hohenfels bevor es in den Besitz des Klosters Wald wechselte. Im Jahr 1806 ging die Herrschaft an die Hohenzollern von Sigmaringen.

Den Mittelpunkt des Dorfes bilden das im Jahr 1981 gebaute Feuerwehr- und Gemeindehaus sowie der im Jahr 1998 erstellte Dorfplatz mit Brunnenanlage. Beide Objekte wurden von der Einwohnerschaft in unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden eigenständig geplant und verwirklicht. Ein weiterer Blickfang im Dorf ist die im Jahr 1890 im neugotischen Stil erbaute St. Josefs Kapelle.

Während des Jahres wird das Dorfleben im Wesentlichen vom Narren- Kultur- und Sportverein Ringgenbach geprägt. Der Verein bietet ganzjährig Veranstaltungen an, die jedem die Möglichkeit bieten, aktiv die Freizeit zu gestalten und ein Teil der hervorragenden Dorfgemeinschaft zu werden. Vor allem die vielen Kinder im Dorf finden hier ein umfangreiches Betätigungsfeld. Den Höhepunkt eines jeden Jahres bildet das Frühlingsfest, das immer am letzten Wochenende im April im urigen Festschuppen gefeiert wird. Des Weiteren gibt es im Dorf eine freiwillige Feuerwehr, deren Termine sich ebenfalls über das ganze Jahr hinweg verteilen.

Ringgenbach liegt mit seinen 200 Einwohnern landschaftlich mitten in der Natur und sehr reizvoll in der Nähe des Donautals, der schwäbischen Alb sowie des Bodensees, was viele Möglichkeiten zur Erholung und Freizeitgestaltung bietet. Diese Vorteile haben sich in den vergangen Jahren viele zu Nutzen gemacht, was sich an den zahlreichen Neubauten wiederspiegelt. Auch weiterhin stehen für Bauinteressenten herrlich gelegene Baulücken sowie ein geplantes Neubaugebiet zur Verfügung.

Im Jahr 2007 entstand auf der Gemarkung Ringgenbach, an einem Hang uneinsehbar in einem Waldstück gelegen, die größte kommunale Photovoltaikanlage Baden-Württembergs. Mit der Anlage können pro Jahr 980.000 Kilowattstunden produziert werden. Das bedeutet, dass die erzeugte Menge an Solarstrom ausreicht, um 300 Haushalte, das heißt rund 1000 Menschen, mit Energie zu versorgen.

Nähere Auskünfte erhalten sie gerne von der Ortschaftsverwaltung.

Bleiben Sie in Kontakt

  • Stadt Meßkirch
  • Conradin-Kreutzer-Straße 1
  • 88605 Meßkirch
Dorfplatz mit Brunnen
Schaukasten
St. Josef Kapelle