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Gänsehautmomente an der Oberschwäbischen Barockstraße


Die Kehrseite des Barock erleben

Bad Schussenried, 3. April 2019 – Schauderhaftes steht in diesem Jahr an der Oberschwäbischen Barockstraße im Mittelpunkt. Denn neben prachtvollen Bauten gehören auch verzierte Gerippe oder die Hexenverfolgung zu dem aus heutiger Sicht etwas bizarren Zeitalter. In der neuen Übersichtskarte zum Themenjahr „BAROCK erschaudern“ sind Stationen markiert, die gleichermaßen furchterregend wie faszinierend sind.

Heiligen- und Reliquienkult
In vielen Klöstern und Kirchen entlang der Oberschwäbischen Barockstraße können sie noch heute bewundert werden: Die Gebeine von Heiligen, geschmückt mit Gold, Edelsteinen und kostbaren Gewändern. Die „Heiligen Leiber“ stammen aus römischen Katakomben und ruhen seit hunderten von Jahren in gläsernen Schreinen.

Hexenwahn, Pranger und Galgen
Mit der Verbrennung zweier Ravensburgerinnen begann im Mittelalter die systematische Verfolgung von Frauen als Hexen. Eine Führung durch Ravensburg bringt die Besucher zu den originalen Schauplätzen. Auch Kerker, Pranger und Galgen gehörten zum Barock. Relikte eines düsteren Kapitels der Geschichte sind in verschiedenen Museen ausgestellt.

Harter Alltag statt höfischer Opulenz
Das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach und das Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wolfegg geben Einblicke in den harten Alltag der Landbevölkerung. Das Leprosenhaus in Bad Wurzach diente einst als Isolierstation für Aussätzige. „Der Duft einer Epoche“ kann bei der gleichnamigen Führung im Neuen Schloss Tettnang erschnuppert werden. Der Themenweg „Zwischen Himmel und Hölle“ zwischen Bergatreute und Ratzenried-Argenbühl führt zu eher unbekannteren Stätten von Volksfrömmigkeit und Aberglaube.

Schauderhaftes im Sommer
Auch die diesjährige BAROCKwoche vom 10. bis zum 18. August widmet sich dem Thema. So sind im Festprogramm mit Sicherheit einige Gänsehautmomente eingeplant. Dazu gibt es entlang der Oberschwäbischen Barockstraße wieder Musik aus dem 18. Jahrhundert, ausgefallene Gaumenfreuden oder Führungen, die Einblick in das Leben und die Kunst geben.

Eine Faltkarte weist den Weg
Die neue Übersichtskarte zum Themenjahr „BAROCK erschaudern“ und ein detaillierter Routenführer zur Oberschwäbischen Barockstraße sind kostenlos erhältlich bei Oberschwaben Tourismus, Tel. +49 (0)7583 92638-0, info@oberschwaben-tourismus.de, 
www.himmelreich-des-barock.de
 
SERVICE
Einzelne Ziele und Termine finden Sie hier:
Kloster Heiligkreuztal, www.kloster-heiligkreuztal.de
Kloster Roggenburg, www.kloster-roggenburg.de
Kloster und Schloss Salem, www.salem.de
Bad Waldsee, www.bad-waldsee.de
Bad Wurzach, www.bad-wurzach.de
Kisslegg im Allgäu, www.kisslegg.de
Memmingen, www.memmingen.de
Ravensburg, www.ravensburg.de
Tettnang, www.schloss-tettnang.de
Veringenstadt, www.veringenstadt.de
Wangen im Allgäu, www.wangen.de
Wolfegg im Allgäu, www.wolfegg.de
Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wolfegg, www.bauernhausmuseum-wolfegg.de
Oberschwäbisches Museumsdorf Kürnbach, www.Museumsdorf-Kürnbach.de
 
Die Oberschwäbische Barockstraße in Kürze:
Die Oberschwäbische Barockstraße ist eine der ersten Kultur- und Ferienstraßen Deutschlands, besteht aus vier Routen und zählt auf 760 Kilometern über 50 Erlebnisstationen.
Die Hauptroute beginnt im Norden mit dem Kloster Wiblingen und führt über Biberach, Ochsenhausen, Bad Wurzach, Wolfegg und Kißlegg an den Bodensee nach Langenargen und zurück über Weingarten, Bad Waldsee, Bad Schussenried, Zwiefalten und Ehingen nach Ulm. Die Ostroute verbindet die Allgäu-Städte Memmingen, Ottobeuren, Kempten und Leutkirch und schließt in Kißlegg wieder an die Hauptroute an. Entlang der Westroute bereisen Barockbegeisterte das Kloster Wald, das Kloster Habsthal, das Kloster und Schloss Salem und die Basilika Birnau am Bodensee. Die Südroute führt von Langenargen aus in die Schweiz nach St. Gallen und Trogen bis hin zur Insel Mainau.
Besucher können in sechs Themenwelten die Epoche des Barock entdecken: „BAROCK bestaunen“, „BAROCK genießen“, „BAROCK entspannen“, „BAROCK erlauschen“ und „BAROCK erschaudern“.
Die Oberschwaben Tourismus GmbH mit Sitz in Bad Schussenried ist Trägerin der Marke „Oberschwäbische Barockstraße“ und vermarktet die Ferienstraße national und international. Kontakt: Tel. +49 (0)7583 92638-0, info@oberschwaben-tourismus.de, www.himmelreich-des-barock.de

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