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Mittwoch, 01.03.2017 / 21:14 Uhr
Bürger / Unsere Stadt / Klimaschutz

Umwelt-, Klima- & Ressourcenschutz

Das Thema „Erneuerbare Energien“ mit all seinen Facetten wird uns noch lange beschäftigen. So unterschiedlich die Standpunkte und Sichtweisen auch sein mögen: Einschlägige Informationsquellen machen es deutlich: Der weltweite Energieverbrauch der Industrienationen steigt unaufhörlich. Die zur Verfügung stehenden Ressourcen werden immer knapper. Mit dem forcierten Ausbau der erneuerbaren Energien und dem Ausstieg aus der Atomenergie wird Verantwortung für den Energieverbrauch, den Umwelt- und Klimaschutz und die Schonung der Ressourcen übernommen. Wir alle tragen Verantwortung für Umwelt- Klima und Ressourcenschutz.

Regionen, die sich frühzeitig mit Strategien und Maßnahmen zur eigenständigen Energieversorgung auseinandersetzen, haben einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil: Günstige regenerative Energie ist ein Standortvorteil. Die regionale Wertschöpfung durch die Nutzung heimischer erneuerbarer Energien ist immens hoch. Kaufkraftbindung statt Kaufkraftabfluss stellt insbesondere für den ländlichen Raum eine große Chance dar.
(Bene Müller, solarcomplex ag, singen/htwl)


Zusatzqualifikation für Thomas Kölschbach

Überreichung des Zertifikats an Thomas Kölschbach

Bürgermeister Arne Zwick überreichte Stadtbaumeister Thomas Kölschbach Mitte Februar die Urkunde zur Zertifizierung als Energieberater für Nichtwohngebäude.
 
Herr Kölschbach absolvierte in der Zeit von Mai 2015 bis Januar 2017 an der Technischen Universität Darmstadt einen Fernlehrgang“ In 300 Unterrichtseinheiten wurde das Fachwissen im energieeffizienten Bauen und Sanieren vermittelt, um Nichtwohngebäude im Neubau und Bestand energetisch zu bewerten und zu bilanzieren, ökonomisch und ökologisch sinnvolle Konzepte zu entwickeln und hierfür Energieausweise nach der Energieeinsparverordnung zu erstellen.
 
Lerninhalte waren die vollumfängliche Bilanzierungsmethodik nach DIN V 18599 für Nichtwohngebäude, einschließlich der normgerechten Zonierung und der Bewertung aller technischen Systeme zum Heizen, Kühlen, Lüften, Beleuchten und der Stromproduktion. Des Weiteren erfolgte die Wissensvermittlung, um unterschiedliche Optimierungsvarianten gegeneinander abzuwägen und unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Belange (z.B. im Rahmen einer KfW-Förderung zu einem KfW-Effizienzhaus) Modernisierungsempfehlungen zu formulieren sowie Energieausweise zu erstellen. Das Theoriewissen wurde anschaulich und praxisnah anhand eines lehrgangsbegleitenden Fallbeispiels verdeutlicht. Quartalsweise wurden Präsenzveranstaltungen durchgeführt. Abschließend fand ein Workshop mit Abschlussprüfung statt.

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