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The Art is Present - Regina Frank

So, 22. November 2015 bis So, 31. Januar 2016
Das Datum dieser Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Eröffnung Sonntag, 22. November 2015 um 11 Uhr
Begrüßung: Bürgermeister Arne Zwick
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Beschreibung
Unter dem Titel „The art is present“ wird am kommenden Sonntag, 22. November 2015, 11 Uhr, in der Kreisgalerie Schloss Meßkirch eine Ausstellung mit Installationen, Zeichnungen und Filmen von Regina Frank eröffnet. Die in Meßkirch geborene und aufgewachsene Künstlerin, die mit Ausstellungen und Soloperformances in großen Museen der USA, von China, Japan und Europa zu Gast war, ist mit ihrem in mehr als 25 Jahren gewachsenen Werk erstmals im Rahmen einer Einzelausstellung in ihrer Heimatstadt zu sehen. Bei der Vernissage führt nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Arne Zwick der aus Meßkirch stammende und am Ulmer Museum tätige Kunsthistoriker Dr. Martin Mäntele in die Ausstellung ein. Regina Frank wird bei der Ausstellungseröffnung mit einer Performance aktiv sein. Die Ausstellung ist in der Folge bis 31. Januar 2016 jeweils freitags bis sonntags sowie feiertags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Im Begleitprogramm werden am Sonntag, 13. Dezember, 15 Uhr, eine Sonderführung mit Dr. Martin Mäntele und am Sonntag, 31. Januar 2015, 15 Uhr, eine weitere Performance mit Regina Frank angeboten. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, der für 10 Euro in der Kreisgalerie erhältlich ist.
 
In New York saß Regina Frank 1992 im Schaufenster des am Broadway gelegenen New Museum of Contemporary Art – in Tokyo und Guangzhou befand sie sich mitten unter den Besuchern. Sie ist immer wieder präsent in ihrer Kunst, lebend oder als Skulptur, und nutzt ihren Körper sowie die unterschiedlichsten Materialien und Medien für ihre Arbeit. Die Künstlerin bevorzugt die Performance, deren wesentliches Merkmal im Agieren vor Publikum besteht. Neben drei großen, weltgereisten Installationen ist in der Meßkircher Ausstellung zum ersten Mal eine umfangreiche Auswahl ihrer Zeichnungen und Filme zu sehen.
 
In der Installation "Hermes' Mistress” stickte Frank sieben Jahre lang “Datenperlen”, 26000 Perlen mit eingravierten Buchstaben, auf ein leuchtend rotes Seidenkleid. Die Inhalte suchte sie während der Performance mit einem Laptop aus dem Internet zusammen. Eine originelle Art der Informationsverarbeitung, die belegt, wie früh Regina Frank erkannt hat, welche Bedeutung das Internet und die immer weiter anwachsende Datenflut für die Menschen des 21. Jahrhunderts haben würden. Franks Themen sind global umfassend. So auch das seit 2011 entstandene "iLand".
Das Kleid zeigt viele von Umweltproblemen geplagte Zonen unseres Erdballs von oben in direkter Nachbarschaft. Es sind Probleme, die jeden angehen, so wie die eigene Kleidung jeden berührt.
 
Das Werk von Regina Frank zeichnet sich durch eine eigenständige Annäherung an zeitgenössische Themen aus. Es verknüpft handwerkliche Techniken mit digitalen Möglichkeiten und schlägt so eine multimediale und transkulturelle Brücke zwischen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Mit Stipendien, Ausstellungen und Lehraufträgen in Asien, Europa und den USA trug sie buchstäblich ihre Datenkleider und damit ihre Themen in die Museen der Metropolen.


Regina Frank iLAND
 

Hier gibt es den Flyer zur Ausstellung zum Herunterladen. 
Weitere Informationen zu Regina Frank erhalten Sie hier.
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