de Sprache
Montag, 26.10.2020 / 11:06 Uhr
Wirtschaft & Bauen / Umwelt / Starkregen

Starkregen und seine Folgen

Von Starkregen spricht man bei großen Niederschlagsmengen innerhalb kurzer Zeit (Unwetter). Als eine der Folgen des Klimawandels muss davon ausgegangen werden, dass extreme Niederschlagsereignisse künftig häufiger auftreten werden. Starkregen fällt meist aus Gewitterwolken und kann zu schnell ansteigenden Wasserständen und somit  zu Hochwasser und Überschwemmungen mit der Gefahr von Bodenerosionen führen.

Nähere Informationen zum Themenkomplex sind unter folgenden Links erhältlich:
https://www.starkregengefahr.de/wissenswertes/

www.hochwasser.baden-wuerttemberg.de/starkregen

Auf so genannten Starkregengefahrenkarten wird dargestellt, welche Gebiete erfahrungsgemäß davon in welcher Intensität betroffen sind.

Im Einzelnen werden folgende Starkregengefahrengebiete abgebildet:

Meßkirch - Ereignis außergewöhnlich
Heudorf - Ereignis außergewöhnlich
Rohrdorf - Ereignis außergewöhnlich

Wie sind die Karten entstanden?

Die Karten werden mit Hilfe von Computer-Simulationen erstellt. Diese basieren auf so genannten hydrodynamischen Modellen. Solche Modelle bilden die Entstehung und den Verlauf des Starkregenabflusses möglichst genau ab. Die Verfügbarkeit von genauen digitalen Geländeinformationen spielt dabei eine große Rolle, genauso wie die Kenntnisse über Bodenbeschaffenheit und Versiegelegung. Die Leistungsfähigkeit und Dimension des öffentlichen Kanalnetzes finden ebenfalls Berücksichtigung. Die Modellrechnungen zeigen dann für verschiedene Randbedingungen auf, wo und wie viel Abfluss entsteht und wie sich das Wasser in der Folge ausbreitet.

Wie liest man die Karten?

In den Karten werden für die bei einem außergewöhnlichen Starkregen zu erwartenden Wassertiefen verschiedene Blautöne verwendet. Je dunkler die Blaufärbung, je größer die Wassermengen und Wassertiefen, die im Moment des Starkregens auf die Flächen kommen.
Es muss jedoch berücksichtigt werden, dass hier kein wirkliches Starkregenereignis dargestellt wird, Die Simulation erzeugt Karteninhalte, die eine Überlagerung vieler einzelner Möglichkeiten darstellen.

In den Karten kann nicht dargestellt werden, wie schnell das Wasser die betroffenen Bereiche erreicht. Der Zeitraum kann zwischen wenigen Minuten und einer halben Stunde liegen. Insofern ist es sicherlich schwierig und evtl. sogar gefährlich, im Ereignisfall noch Schutzmaßnahmen durchzuführen. Je nach den örtlichen Gegebenheiten sollten Grundstücks- und Hausbesitzer von vornherein Vorsorge treffen, um sich und ihr Eigentum zu schützen.

Weitere Informationen

zur den Starkregengefahrenkarten erhalten Sie bei unserem zuständigen Sachgebietsleiter, Uwe Winkler, Fachbereich Gebäude, Infrastruktur, Umwelt.
Kontakt: Tel. 07575/206-43; E-Mail: winkler@messkirch.de




Bleiben Sie in Kontakt

  • Stadt Meßkirch
  • Conradin-Kreutzer-Straße 1
  • 88605 Meßkirch
Starkregen 2015 - Anlieferung Rewe überflutet
Starkregen 2015 - Ende Conradin-Kreutzer-Straße überflutet
Starkregen 2015 - Parkplatz Rewe und Netto überflutet